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DR
Str
Alles ist möglich : Roman
Strout, Elizabeth, 2018| Gemeindebücherei Heiligenbrunn | |
| Verfügbar |
Ja (1)
|
| Exemplare gesamt | 1 |
| Exemplare verliehen | 0 |
| Reservierungen | 0Reservieren |
| Medienart | Buch |
| ISBN | 978-3-630-87528-6 |
| Verfasser | Strout, Elizabeth
|
| Beteiligte Personen | Roth, Sabine
|
| Systematik | DR - Romane, Erzählungen, Novellen, Krimi, Thriller |
| Schlagworte | Familiengeschichte, Kleeinstadt, 2 Schwestern |
| Verlag | Luchterhand |
| Ort | München |
| Jahr | 2018 |
| Umfang | 249 S. |
| Altersbeschränkung | keine |
| Auflage | 2.Auflage |
| Sprache | deutsch |
| Verfasserangabe | Elizabeth Strout. Aus dem Amerikan. von Sabine Roth |
| Annotation | Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Jutta Kleedorfer; Amerikanische Kleinstadtgeschichten mit tragikomischem Tiefgang. (DR) Schauplatz des Romans ist die amerikanische Kleinstadt Amgash im Bundesstaat Illinois. Es ist eine Welt zwischen Maisfeldern, Sojabohnenanbau und Windparks, in dem ein genügsamer, schweigsamer, in sich gekehrter Menschenschlag lebt, dessen Wortkargheit sich in einfacher Sprache manifestiert. In "Short Cuts", in neun kunstvoll miteinander verbundenen Erzählungen, entsteht ein aktuelles Soziogramm von Menschen zwischen fünfzig und achtzig: Der Erzählreigen beginnt mit dem erfolgreichen Farmer Tommy, der durch einen verheerenden Brand alles verliert und als Hausmeister in einer Schule eine neue Existenz findet. Er hilft dem ehemaligen Nachbarskind Lucy, die mit ihren Geschwistern in der Familie bitterste Armut, Inzest und Brandstiftung erlebt, aber später als Autorin einen Weg in ein selbstbestimmtes, freies Leben findet. Andere, wie Patty, Linda, Charlie, Mary, Pete und Dottie, leben den typischen Provinzalltag, bestimmt von Angst, Hoffnung, Sehnsucht und jenem kleinen Glück, das in der Gewissheit liegt, dass für jeden irgendwie doch "alles möglich ist". Der Erzählkreis schließt mit dem wohlhabenden Abel, einem Cousin von Lucy, dessen Enkelin bei einer Aufführung von Dickens' Weihnachtsklassiker ihr geliebtes Plastikpony verliert. Abel kehrt spät in der Nacht ins Theater zurück, um das Spielzeug zu holen. In der Begegnung mit dem verwahrlosten Darsteller des perfiden Geizhalses Scrooge erlebt der gesundheitlich angeschlagene Abel im Zeitraffer den düsteren, schuldbeladenen, doch nie hoffnungslosen Beziehungsreigen seiner Generation. Ein sprachlich und gedanklich beeindruckender Roman mit Alltagsgeschichten von Menschen einer amerikanischen Kleinstadt, die allgemeingültig die unendliche Vielfalt des Lebens beschreiben und gleichzeitig ein gesellschaftlich-politisches Psychogramm nicht nur in Trumps Amerika skizzieren. Eine vielschichtige Lektüre mit Mehrwert. ---- Quelle: LHW.Lesen.Hören.Wissen (http://www.provinz.bz.it/kulturabteilung/bibliotheken/320.asp); Autor: Martin Pichler; Erzählungen sind bei vielen LeserInnen weniger beliebt als Romane. Wer aus diesem Grund diesen Erzählband verschmäht, bringt sich selbst um einen sublimen Lesegenuss! Zudem fügen sich am Ende doch alle Geschichten zu einem meisterhaft komponierten Roman, der in einer fiktiven Kleinstadt im Mittleren Westen Amerikas spielt. Die facettenreich gezeichneten Figuren stehen im Mittelpunkt, und sie enthüllen sich dem aufmerksamen Leser erst nach und nach. Manchmal überraschend von einem Satz zum anderen tun sich Abgründe auf und ein Charakter zeigt seine fratzenhafte Schattenseite - oder in derselben Plötzlichkeit seine Güte. Wie bei einer Matrjoschka verbergen sich in einer Geschichte weitere Geschichten, die in dem neuen Licht anders, unerwartet aufscheinen. Punktgenau ist die Sprache, aber nichts ist festgeschrieben. Die Autorin ist eine Meisterin der Details, und doch weiß sie immer, wann genug ist, damit noch etwas unausgesprochen bleibt. Eine berührende Lektüre, sodass man sich beim Zuklappen des Buches noch weitere Geschichten wünschen würde. |
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